Archiv für April 2009
Netzwerkkassen beim Bäcker
In Japan soll es so sein, dass jeder Bürger verpflichtet ist, sich einmal jährlich wiegen zu lassen. Wer als übergewichtig eingestuft wird, muss abnehmen oder höhere Krankenkassenbeiträge zahlen. Infolge dessen müssen das die Firmen über die Lohnnebenkosten dann auch. Darum sind viele Unternehmen darauf aus, ihre Mitarbeiter diesbezüglich zu schulen. Firmenärzte überwachen Speise- und Sportpläne und geben weitere Ernährungstipps. Soweit ist es Deutschland noch nicht gekommen, hier ist jeder eigenverantwortlich selber für sich zuständig. Eine namhafte Bäckerei aus Ulm hat zum Projekt Deutschland bewegt sich ein Brot mit gleichem Namen entwickelt. Damit startet eine bundesweite Gesundheitsinitiative von einer Krankenkasse, einer bekannten Sonntagszeiten und einem Verband. Mit einer 35%-Vormischung, die ausschlie0lich für Handwerksbäckereien vermarktet wird, dürfen die Bäcker dann individuelle Produktgruppen starten und mit dem Aktions-Label versehen. In diesem Frühjahr startet die Aktion bereits zum siebenten Mal. Alles in Allem einhundertundzwanzigtausend Aktionspartner unterstützen das Projekt. Und bei fünfundzwanzigtausend Einzelaktionen sind rund dreißig Millionen aktiver Teilnehmer dabei. Da eigentlich alle Handwerksbetriebe aus der Bäckereibranche auch ein Ladenlokal dem Produktionsbetrieb angegliedert haben, ist eine Kasse unverzichtbar. Filialbäckereien, die eine gewisse Zahl Filialen in einer Region unterhalten, tun gut daran, ein Kassensystem zu nutzen. So kann von Betriebsseite aus die Preisliste in der Kassensoftware immer aktuell gelistet und ohne Zeitverzug aktualisiert werden. Auch wird über ein solches Kassensystem meist die Arbeitszeiterfassung geregelt. So ist es möglich, dass alle Mitarbeiter bei Dienstbeginn über die Kassensoftware der Kasse im Filialgeschäft anmelden und bei Dienstschluss eine Abmeldung erfolgt. Auch Retourenerfassungen und Bestellungen sind über Kassensysteme und Netzwerkkassen möglich, so dass noch am selben Abend Vorbereitungen in der Backstube für den kommenden Tag getroffen werden können. Ein Kassensystem ist für Filialbetriebe eigentlich unverzichtbar, um Kosten und Arbeitsaufwand nach Möglichkeit zu minimieren. Vor allem Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten für nicht benötigte Geräte und Anwendungssysteme können vermieden werden, was natürlich das Betriebsergebnis positiv beeinflusst.
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Netzwerkkassen in Disco und Apotheke
Man könnte meinen, dass Discotheken und Apotheken außer so manchem Gast und Kunden nicht viel gemeinsam haben. Da kann man aber auch anderer Meinung sein. Wie in vielen anderen Gastronomie-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsbetrieben werden auch hier Kassensysteme genutzt. Sicher ist die jeweilige Kassensoftware ähnlich leistungsstark, aber dennoch auf den jeweiligen Betrieb zugeschnitten. In Hannover ist eine tolle Initiative entstanden, die von Polizei, Diskotheken und Gaststätten ins Leben gerufen wurde. Man hat sich zusammen getan, um gemeinsam gegen Randale und Gewalt unter Alkoholeinfluss zu arbeiten. Eine gemeinsame Vereinbarung wurde formuliert und von allen Beteiligten unterschrieben. Die Polizei wird bei Notwendigkeit nach wie vor Platzverweise aussprechen. Die Berechtigung für Gaststätten und Diskos sieht vor, dass die Sicherheitsmitarbeiter Hausverbote erteilen dürfen, wenn ein Gast sich der Vereinbarung entsprechend etwas zu Schulden kommen lässt. Hausverbote werden sowohl für das Lokal ausgesprochen, wie die Tat stattfand, als auch für teilnehmende andere Lokale. Eine zugehörige Weisungsbefugnis und Übertragung des Hausrechts ist Bestandteil der Vereinbarung. Und hier kommen die Kassensysteme der teilnehmenden Betriebe ins Spiel. Natürlich wird überall ohne Zugriffsmöglichkeiten Dritter der normale Gaststättenbetrieb erfasst, aufsummiert und abgerechnet. Und auch die üblichen Arbeitserleichterungen mit moderner Kassensoftware wie Arbeitszeiterfassung, Dienstplanung und Warenflusskontrolle bleiben unberührt. Es wurde aber eine Verbindung zwischen allen Kassensystemen der Teilnehmer hergestellt, worüber Informationen über erteilte Hausverbote und deren Länge ausgetauscht werden können. Auch allgemeine Informationen über die Vereinbarung und Zusammenarbeit können an dieser Stelle übermittelt werden. Registrierkassen werden in diesen Betrieben wohl eher nicht mehr genutzt, es sei denn dass für einzelne Sonderveranstaltungen eine netzwerkfähige Registrierkasse an das Kassensystem angeschlossen wird. Apotheken kommen schon lang nicht mehr mit einer Registrierkasse aus. Hier ist die Ausrüstung je nach Betriebsgröße mindestens eine Netzwerkkasse, die in ein Kassensystem eingebunden ist. Die Kassensoftware in Apotheken verfügt über ein umfangreiches, vielleicht sogar vollständiges Register über zur Verfügung stehende Medikamente. Auch ist in den Kassensystemen die sogenannte Rote Liste hinterlegt. Hier sind Medikamente gelistet, die nicht mehr oder nur unter strengsten Auflagen an Patienten abgegeben werden dürfen. Auch ist immer eine online-Verbindung von der Apotheke zum Lieferanten eingerichtet. So kann aus der Kassensoftware des Kassensystems in der Apotheke ein Medikament bestellt werden, welches dann innerhalb eines halben Tages geliefert wird. Auch wird in Kassensystemen der Apotheke wie in vielen anderen Betrieben auch der Warenfluss laufend nachgehalten. Wareneingänge werden über die Tastatur oder über einen mobilen Scanner in die Kassensoftware eingepflegt. Die Medikamentenabgabe oder der Verkauf anderer apothekentypischer Artikel werden über den Verkaufsvorgang als Warenausgang gegengebucht. So ist immer der aktuelle Warensollbestand erkennbar. Dass der besonders in Apotheken mit dem Warenistbestand übereinstimmen muss, dürfte einleuchten. Denn mit Medikamentenmissbrauch ist nicht zu spaßen.
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verschiedene Branchen und Kassen im Einzelhandel
Im Einzelhandel gibt es nicht nur die unterschiedlichsten Branchen. Aber in jeder Branche gibt es auch noch Unterschiede zwischen edel, normal und billig. Im Lebensmittelhandel sind die edlen Geschäfte die Feinkostgeschäfte. Dort gibt es ausschließlich ausgesuchte und exotische Produkte zu vielleicht überhöhten Preisen. Dinge des Alltags wie Milch und Eier sind häufig nur in Bioqualität und auf jeden Fall, wie ich finde, zu teuer im Feinkostladen erhältlich. Im durchschnittlichen Einzelhandel, also dem Supermarkt oder dem Tante-Emma-Laden um die Ecke bekommt man alle Waren des alltäglichen Lebens zu moderaten Preisen eingekauft. Preislich betrachtet haben natürlich die Discounter die Nase vorn. So unschlagbar günstig kann nirgendwo eingekauft werden. Und bezahlt wird doch überall an einer Kasse. Registrierkassen werden meist in kleinen Läden genutzt, die über keine große Fläche verfügen und ein überschaubares Warenangebot und Umsatzvolumen haben. In Supermärkten und bei Discountern sind Kassensysteme und Netzwerkkassen schon beinahe zwingend erforderlich. Denn hier gibt es sehr Umfangreiche Warenangebote, die sich keiner wirklich merken kann, um an der Registrierkasse sämtliche Preise eingeben zu können. Einem Kassensystem kann eine Datenbank in die Kassensoftware hinterlegt werden, die sämtliche Waren, Grundmengen und Grundpreise enthält. Am POS-Kassenplatz werden die Barcodes an den Artikeln von einem meist stationären Scanner eingelesen. Die Informationen aus der Datenbank werden aufgerufen, die vom Kunden gekaufte Menge wird über die Tastatur nachgetragen, und anhand dieser Daten errechnet das Kassensystem den Gesamtpreis pro Artikel und auch für den Gesamteinkauf. Mit mobilen Scannern können Bestellungen teilerfasst werden. Jeder zu bestellende Artikel wird eingescannt, diese Informationen werden über einen Steckplatz in die Kassensoftware übertragen. Ein dort hinterlegtes Bestellformular wird mit diesen Infos bestückt, der verantwortliche Mitarbeiter muss nur noch die zu bestellende Menge nachtragen. Dann ist es möglich, die Bestellung online an den Lieferanten oder das Zentrallager des Unternehmens zu übersenden. Ein Feinkostgeschäft wird mit so umfangreichen Kassensystemen nicht ausgestattet sein müssen. Aber eine netzwerkfähige Registrierkasse kann hier durchaus sinnvoll sein. Die Arbeitszeiterfassung der Mitarbeiter über die Kasse kann durchaus auch in kleineren Unternehmen wie Feinkostläden sinnvoll sein. Außerdem können Kassensysteme auch in kleineren Dimensionen installiert werden und dennoch wie im großen Stil auch viele Arbeitsschritte erleichtern und vereinfachen. Ob aber nun Tante-Emma-Laden, Discounter, Supermarkt oder Feinkostläden: prinzipiell gehe ich gerne einkaufen. Und ich muss nicht unbedingt im Schicki-Micki-Laden schoppen gehen. Beim Discounter fühle ich mich genauso wohl. Schließlich weiß ich auch wo ich welche benötigten Waren in guter Qualität bekomme. Wichtig ist mir persönlich, dass ich freundliche Mitarbeiter antreffe, die mir auch eventuelle Fragen beantworten können und wollen.
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