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Wasserverbrauch und Preisanstieg
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit einem Urteil die Entscheidung der hessischen Landeskartellbehörde gestärkt. Das Land Hessen kann nun den Versorgern die Wasserpreise vorschreiben und deckeln. Die Versorger hatten ursprünglich wohl eine Preiserhöhung angedacht. Doch durch den nun erlaubten Eingriff durch die Landeskartellbehörde sprudeln keine Mehreinnahmen in die Kassen der Versorger, sondern die Haushalts- Kassen der Verbraucher werden weniger belastet. Das so eingesparte Finanzvolumen steht somit dem privaten Verbraucher für anderweitige Ausgaben zur Verfügung. Zum Beispiel für einen netten Besuch in der örtlichen Gastronomie, die mit adäquaten Kassensystemen ihren Gästen Belege aushändigen können die dann in privaten Buchhaltungen ihren Dienst des Nachweises tun. Vielleicht ist durch die Minderausgaben an die Wasserversorger auch ein kurzer Urlaub finanzierbar. Wenn im Reisebüro gebucht und bezahlt wird, kann über das dortige Kassensystem nicht nur die Rechnung erstellt werden, sondern auch eine ausführliche Reiseplanungsübersicht. Die Preise für Trinkwasser sind bundesweit gestiegen. Somit ist eine Entlastung durch Deckelung seitens der Regierung sehr zu begrüßen um die Verbraucher zu stärken und damit auch im Einzelhandel den Umsatz zu stabilisieren und Investitionen zu fördern. Denn auch im Handel sind moderne Kassen und Kassensysteme immer dienlich. Widersprüchlich ist, dass bundesweit in den letzten Jahren der Frischwasserverbrauch erheblich gesunken ist. So verbraucht ein vier-Personen-Haushalt weit über siebentausend Liter Wasser weniger als noch vor zehn Jahren. Im Gegenzug müssen aber über dreißig Euro mehr pro Jahr an den Versorger gezahlt werden. So mancher Versorger hatte vielleicht - vorsorglich oder sogar aus Notwendigkeit - Investitionen geplant. Die Instandhaltung von bundesweit fast 500 tausend Kilometern Leitungsnetz verschlingt erhebliche Kosten. Doch auch neue Computersysteme machen durchaus Sinn. Denn Vernetzungen zwischen außendienstlichen Arbeiten, innerbetrieblicher Dokumentation und Kontakte zu Kunden sind sehr sinnvoll. So könnte zum Beispiel auch beim Versorger eine Sparte der Software den Bereich Kasse abdecken. Mancher Kunde zahlt seine monatlichen Abschläge vielleicht bar, oder bei Jahresabrechnungen können Nachzahlungen bar gezahlt und Überzahlungen bar ausgezahlt werden. Natürlich ist all in aller Regel bargeldlos über den Bankweg üblich. Doch manche Situation erfordert doch den Einsatz einer Kasse mit Bargeldverkehr. Durch zu viele Wasserwerke einerseits und nur einen Anbieter mit monopolähnlichen Möglichkeiten vor Ort ist ein Preisanstieg unvermeidlich. Das wiederum belastet natürlich die Finanzen der Versorger. Deren Einnahmen decken manchmal grenzwertig nur gerade die Kosten, was natürlich das betriebliche Kassensystem belastet. Dass der Endverbraucher dafür nicht herhalten will, ist sein gutes Recht. Außerdem sind die öffentlichen Kassen nicht vorgesehen und auch nicht geeignet dafür, dem Verbraucher durch Sozialleistungen das alltägliche Leben zu sichern, nur weil Versorger den Hals nicht voll bekommen. Wer bedürftig ist hat natürlich Anspruch auf Unterstützung aus öffentlichen Kassen. Wer jedoch eigenständig sein Leben mit vielleicht sogar etwas Luxus wie Restaurantbesuchen und Urlaub finanzieren kann, dem sollte durch überhöhte und unverschämte Preisanstiege bei Wasser und Energie nicht der Hahn abgedreht werden. Da sollte das nun frei werdende Kapital besser in die Wirtschaft fließen und dort Investitionen ermöglichen. Beispielsweise in neue Hotelanlagen, Gastronomie- Einrichtungen, Einzelhandelsbetriebe mit moderner Geschäftsausstattung und jeweils neuesten Kassensystemen. Denn durch diese Investitionen werden wiederum bei Kassenherstellern Arbeitsplätze gesichert. Für innovativ neue Ideen auf dem Markt der Kassensysteme wäre ebenfalls der Weg in die Forschung und Entwicklung frei gemacht. Denn immer neue Entwicklungen von Kassen sind auch positiv für Einzelhandel, Gastronomie und Hotelerie. Denn immer neue Netzwerkkassen mit ebenso neuer Software birgt Arbeitserleichterung und auch Arbeitssicherheit.
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